Maus au Chocolat – Ein interaktiver Fun-Ride für die ganze Familie
Verfasst um 17:12 Uhr am 29.11.2011.

Bild: Parkguide
Bild: Parkguide
Anfang des Sommers 2011 hatte das Warten ein Ende, im Phantasialand eröffnete „Maus au Chocolat“. Direkt am großen Kaiserplatz in unmittelbarer Nähe zum ebenfalls neuen Wellenflug, der mit seinen auf die Fahrt abgestimmten Fontänen zu begeistern weiß, liegt die kaiserliche Tortenfabrik des Meisterkonditors Gustav E. Lehmann. Doch eine wilde Mäusebande bringt die Bäckermeister zur Verzweiflung und selbst Kammerjäger Oskar Koslowski kommt nicht gegen sie an. Die Hilfe der Gäste ist gefragt! Ausgestattet mit 3D-Brillen und Spritzbeuteln gilt es die Nager zu bändigen.


Bild: Parkguide

Schon beim Betreten des Gebäudes informiert Oskar Koslowski seine tatkräftigen Helfer über die Lage in den Hallen der Konditorei und gibt einige Instruktionen, sodass später die Mäusejagd erfolgreich verlaufen kann. In aufwändig gestalteten Warteräume erfahren die Mäusebändiger vieles rund um die kaiserliche Konditorei. Vorbei an unzähligen Mehlsäcken, Behältnissen mit allerlei Zutaten und einigen Mäusefallen führt der Weg über eine Treppe aus dem Lagerraum. Im oberen Stockwerk angekommen gelangt man in einen Raum, in welchem fertige Torten über den Köpfen der Warteten auf einem Förderband oder in einem eigens für die kostbaren Torten des Meisterkonditors angefertigten Tortenaufzug an ihren Bestimmungsort transportiert werden. Vorbei an den Bedienelementen des Fahrstuhls, führt der Weg durch einen in eleganten Rottönen gehaltenen Raum in einen Raum, in welchem die Torten nach den Wünschen des Kundens gestaltet werden. Zahlreiche Bilder an den Wänden geben Einblick in die vielfältigen Gestaltungen des Konditors. Die dazugehörigen Rezepte und Formen der Torten werden im folgenden Zimmer ausgestellt und weisen den Weg in die Fertigungshallen der Konditorei. Vorbei an einem kleinen Treppenhaus ist das Ziel bereits erreicht: der Bahnhof des Fun-Rides. Eine letzte Treppe führt nach unten, wo alle Mäusejäger eine 3D-Brille für die Fahrt bekommen.

Die Brille aufgesetzt und in einem der Wagen platzgenommen startet die spannende Mäusejagd. Rücken an Rücken sitzen jeweils 4 tatkräftige Mäusejäger in einem Wagen und Liefern sich eine lustige Schlacht mit den Nagern. ETF Rides lieferte hierzu das ausgeklügelte Fahrsystem, beidem mehrere dreigliedrige Züge gleichzeitig die gut 400 Meter lange Strecke befahren können. In 7 Minuten gilt es die Mäusebande aus zahlreichen Szenen wie dem Lager, dem Kühlraum oder der Verkaufsfläche zu verjagen. Dazu hat jeder Mäusejäger einen Spritzbeutel vor sich mit welchem er Schokolade auf die lästigen Nager unschädlich machen kann. Jede Maus bringt unterschiedlich viele Punkte auf das Konto des Jägers, dadurch gilt es den Nager mit der höchsten Punktzahl auszumachen und sie mit einem gezielten Schuss aus der Spritzbeutelkanone zu besiegen. Doch Vorsicht, für jede Szene stehen nur wenige Sekunden zur Verfügung bevor die nächste Jägertruppe ebenfalls ihr Glück versuchen darf. Neben Zielgenauigkeit und Geschick ist somit vor allem auch die Geschwindigkeit entscheiden für das Punktekonto. Am Ende der Fahrt erhält jeder Mäusejäger seine erreichte Punktzahl zusammen mit einem während der Fahrt geschossenen Foto auf einem großen Monitor präsentiert.


Werbeclip des Phantasialands zu "Maus au Chocolat"

Schon bei Betreten der Halle wird dem Besucher klar, dass ihn mit „Maus au Chocolat“ ein ganz besonderes Erlebnis erwartet. Der detailverliebte Wartebereich lässt die Vorfreude auf die eigentliche Fahrt in die Höhe schnellen und die eigentliche Fahrt tut ihr übriges. Neben einer gelungenen Geschichte rund um die kaiserliche Konditorei und die über diese hereingefallene Mäuseplage überzeugt die Bahn auf ganzer Linie mit ihren detailreichen 3D-Animationen und dem dazugehörigen Soundtrack. Nicht zuletzt wegen des Kampfes um die höchste Punktzahl und die ausgestalteten Räumen zwischen den einzelnen Szenen besteht akute Suchtgefahr bei „Maus au Chocolat“.

Kategorie: Berichte